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Die aktive Rolle des swissT.net in der Messelandschaft Schweiz | Drucken |  E-Mail
Geschrieben von red   

Weil im 2008 keiner der etablierten Messeveranstalter einen Anlass für unsere Branche durchführte, beschloss der Zentralsvorstand des swissT.net, eine Task­force aus den eigenen Reihen zu beauftragen, auf der Basis von Analysen im Mitgliederkreis eine relevante Messestrategie zu entwickeln.

Unter dem Projektnamen M2010+ hat sie Hearings mit Sektionen, der Fachpresse, Messeveranstaltern, Aus­stellern und Besuchern durchgeführt. Nach Analyse aller Inputs wurden Ent­scheidungsgrundlagen erarbeitet und zu einem ganzheitlichen Konzept unter der Dachmarke swissT.meeting zusammengefasst.


Ein Interview mit Rolf Temperli, Leiter Kommission «Messen» des swissT.net

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Rolf Temperli, der Mehrnutzen der Verbandsmitgliedschaft war bei der Ge­staltung des Konzeptes ein wichtiger Aspekt. Warum war es überhaupt not­wendig, dass das swissT.net jetzt Messeveranstalter wird und andere pro­fessionelle Anbieter konkurrenziert?

Wir sind nicht Messeveranstalter geworden, aber wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber den Mitgliedern in diesem Bereich aktiver wahr als in der Vergangenheit. Und es ist richtig, dass wir Formate wie Brunch-/Lunch- und Dinner-Anlässe oder auch Conferences in der Dauer von bis zu einem Tag zusammen mit einzelnen oder mehreren Sektionen und mit Unterstützung der swissT.­net-­Geschäftsstelle selbständig durch­zuführen in der Lage sind. Beeindruckende Beispiele sind die «Vision-Days» die «Embeded Computing Conference», die «RFID-Fachtagung», «Faszination Messtechnik»  etc. Das Messeformat swissT.meeting – fair for automation ist aus der Bedarfsanalyse mit unseren Mitgliedern ent­standen. – Ein preiswertes Messeformat für 2 Tage, das unseren Mitgliedern und auch dem Verband die Möglichkeit bietet, aus eigener Struk­tur heraus dem Markt und eventuellen Neumitgliedern die Stärke und Vielfalt des swissT.net zu präsentieren. Wir treten nicht als Veranstalter auf, wir haben klar definierte Strategie- und Umsetzungs-Dokumente, wie sich dieses Format zu präsentieren hat. Die Umsetzung haben wir an Veranstalter delegiert und vertraglich geregelt.


Warum sollten Besucher im Juni ans swissT.meeting – fair for automation in Zürich gehen?

Weil den Besuchern in kompakter und übersichtlicher Form von über 80 Ausstellern ein vollständiger Markt­überblick ermöglicht wird. Weil die Megathemen Alle betreffen und durch die hochkarätigen Inputreferate Jeder wertvolles Know-how gewinnen kann. Weil Zürich bequem erreichbar ist, das Aufwand-Nutzenverhältnis also für den Besucher extrem positiv ausfällt. Weil dies die mit Abstand grösste Brachenveranstaltung im Jahr 2010 sein wird. Weil nebst dem Fachlichen genügend Raum und Zeit geboten wird, um sein persönliches Netzwerk auszubauen ...


Was ist noch geplant? Wird es demnächst unter der Regie des swissT.net eine grosse Messe «go-swissT.meeting» mit 20’000 Besuchern als Nachfolgeveranstaltung zur «go/ineltec» geben?

Nein, nicht unter der Regie des swissT.net. Hier ist die fachliche  Kom­petenz der Messeveranstalter gefragt. Aber uns ist es sehr wichtig, dass es für unsere Mitglieder und die ganze Branche wieder eine grosse Veranstaltung geben wird. Und wir werden unser in der Projektarbeit M2010+ gewonnenes Know-how aktiv in die Gestaltung einer derartigen Veranstaltung einfliessen lassen.  Nach unserer Einschätzung sollte das neue Format in letzter Konsequenz einem Maschinen-, Geräte- und/oder Anlagenbauer als die Messeplattform dienen, wo er all seine Bedürfnisse ab­gedeckt sieht. Ich unterstreiche damit, dass wir in konsequenter vertikaler Zielgruppen-Orientierung denken und planen.

 

 
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