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120 Teilnehmer an der ITS-Fachtagung | Drucken |  E-Mail
Geschrieben von red   

Der unter dem Dach des swissT.­meeting durchgeführte Anlass machte das Potential von «Intelligent Trans­port Systems» im Strassenverkehr deutlich. Fachleute aus dem In- und Aus­land referierten vor 120 Teilnehmern über konkrete Möglichkeiten und visio­näre Zukunftsbilder:

Dr. Rudolf Dieterle, Direktor ASTRA, machte die Besonderheiten und Un­terschiede zwischen Luft-, Schienen- und Strassenverkehr deutlich und formulierte die Erwartungen des ASTRA an die Anbieter von ITS-Technologien.

Dr. Stefan Siegrist, stv. Direktor des bfu, stellte innovative Technologien mit Sicherheitspotenzial vor: Fahrerüberwachungssysteme, Quer­führungs­assistenten, Abstandsregelungssysteme und Kollisionsvermeidungssysteme. Durch Ausschöpfung des Potentials solcher Fahrerassistenz­systeme könnten bis zu 70% aller schweren Unfälle vermieden werden.

Heinz Roth, Bereichsleiter Prävention beim Schweizer Versicherungsverband, stellte den Tagungsteilnehmern die neue Kampagne «Slow down, take it easy» vor. Weitere Referate rückten die Entwicklungen im Europäischen Raum ins Zentrum. Dabei wurde klar, dass die Bevölkerung nur grenzüberschreitende, durch­gängige Systeme akzeptieren wird. Umso wichtiger ist es für die Schweizer Unternehmen, innerhalb Europa in den verschiedenen Gremien und Organisationen vertreten zu sein.

Volker Fröse vom ASTRA stellte Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen vor: Die Geschwindigkeit wird nicht an einem Punkt gemessen, son­dern über eine längere Strecke. Ist die durchschnittliche Geschwindigkeit zu hoch, erfolgt die Erfassung des Fahrzeuges mit Bussenfolge.

Die Fachtagung endete mit einem interessanten Podiumsgespräch, das nochmals das grosse, ungenutzte Potential von ITS-Lösungen im Strassenverkehr verdeutlichte. Gehen Infrastrukturverantwortliche und Fahrzeughersteller im Gleichschritt voran, kann ITS einen wesentlichen Beitrag leisten zur «Vision Zero» – ein so gestaltetes und betriebenes Strassenverkehrssystem, dass keine Menschen mehr schwer oder tödlich verletzt werden.

 

 
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